Über Ananda Puijk

Portret Ananda Puijk met een van haar figuren.

Ananda Puijk beendete ihre Ausbildung an der Kleinen Akademie in Brüssel in 2003; eine Ausbildung in Bewegungstheater basiert auf den Ideen von Jacques Lecoq, Paris.

Als Tochter von Charlotte Puijk-Joolen vom ‚t Magisch Theatertje aus Maastricht ist Ananda seit ihrer Kindheit begeistert vom Theater. Als sie 2005 begann mit ihrer Mutter zusammenzuarbeiten, wuchs ihre Begeisterung und der Wille, ihre eigene Disziplin (die des Bewegungstheaters) mit der des Puppenspiels (der Disziplin des ‚t Magisch Theatertje) zu verbinden. Auf der Suche nach ihrer eigenen Theatersprache unternimmt sie den Versuch, beide Spielweisen zu vereinen.

Daneben lässt Ananda die Musik ihrer Stücke speziell komponieren.
Ihre Vorstellungen sind wortlos und darum nimmt die Musik einen umso größeren Stellenwert ein. Bild und Musik entstehen in enger Zusammenarbeit:
Manchmal inspiriert die Bewegung den Komponisten und manchmal ist es die Musik, die die Bewegung beeinflusst und richtungsgebend ist.

In Anandas Arbeit findet sich eine tiefe Faszination für die ‚kleinen Gefühle‘, die sich direkt an der Oberfläche befinden. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft haben wir oft den Eindruck, dass wir unsere Schwächen und Unsicherheiten nicht zu viel zeigen dürfen. Darum vergessen wir, dass einige ‚kleine Gefühle‘ ausgesprochen normal und menschlich sind.

Durch das Durchleuchten verschiedener Basis- Emotionen hofft Ananda darauf, dass wir einander ab und zu mit anderen Augen betrachten lernen. Hoffentlich können wir so im täglichen Dasein verschiedener Kulturen besser sehen, dass jeder Mensch im Großen oder im Kleinen dieselben sehr vergleichbaren Dinge erlebt.

Ananda wählt eine Theaterform, die nur aus Bild und Klang besteht, da ihr Worte nicht zureichend erscheinen. Indem sie nur Bild und Klang benutzt, will sie den Zuschauer verstärkt zu eigenen Assoziationen anregen und ihn ermutigen, seine eigene Geschichte zu denken.